Straße der Cabañeros

Eine sichere Route

Seit dem Mittelalter war der Glaube des Christenmenschen, weite Entfernungen zu einem rein religiösen Zweck auf sich zu nehmen, eines der wesentlichen Merkmale für die Konsolidierung der verschiedenen Pilgerzentren auf der Halbinsel. All dies stellte eine direkte Herausforderung an die menschlichen Fähigkeiten dar, ein unverkennbares Merkmal des Pilgers, der sich auf den Weg begab: Entfernung, schwieriges Gelände, fehlende Straßen oder prekäre Bedingungen, Probleme bei der Unterbringung, Nahrungsmittelknappheit und menschliche Risiken.

Eines der Hauptprobleme, mit denen sich die Institution von Guadalupe bei der Einrichtung dieser Pilgerwege konfrontiert sah, war daher die enorme unbesiedelte Ausdehnung der an das Kloster angrenzenden Gebiete. Dies erschwerte die Reise für die Pilger, die mehrere Tage lang völlig unbewohnte Berge überqueren mussten, ohne unterwegs eine Unterkunft zu finden, und daher leichter Opfer von Straßenräubern werden konnten.

Zu beachten ist auch der Mangel an Nahrungsmitteln. 

Tatsächlich gab es eine ganze Reihe von Pilgern, die sich auf den Weg nach Guadalupe gemacht hatten und unterwegs an diesen Ursachen starben. Das Problem des Transits durch diese Länder war selbst König Pedro I. gegen Ende des 14. Jahrhunderts wohlbekannt. Wir wissen jedoch, dass die Pilgerströme aus dem Osten, vor allem im 15. und 16. Jahrhundert, diesen Weg benutzten, weil sie ihn für sicherer hielten als die beiden anderen Pilgerwege nach Guadalupe, nämlich den „Camino de los Montes de Toledo“ und den „Camino de Levante von Saceruela“.

Ein großer Protagonist dieser Route, der dazu beitrug, sie sicherer zu machen, ist Alfonso XI. von Kastilien (1312-1350), Gründer und großer Wohltäter des Klosters Santa María de Guadalupe. Unter seiner Herrschaft ließ er das Gebiet an der Stelle, an der die Sierra de Altamira durch das Dorf Puerto Rey abzufallen beginnt, planieren, um die Durchfahrt des königlichen Gefolges und der Pilger auf dem Weg zum Kloster zu erleichtern.

Unsere Route beginnt in Alcoba, einem Dorf in den Montes de Toledo, das seit 1542 zu den ehemaligen „Estados del Duque“ oder „Estados del Duque de Medinaceli“ gehört.

Fremdenverkehrsamt Guadeloupe

Plaza Santa María de Guadalupe, 10140 · Guadalupe
Tel: 927 154 128
oficinadeturismo@ayuntamientodeguadalupe.es

Aprodervi
Calle Zorilla, 1 10136 Cañamero · Cáceres Tel: 927 369 429 Fax: 927 369 196 www.aprodervi.com.es

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